Mobiles Arbeiten mit dem Rollgerüst
Das Rollgerüst oder auch Fahrgerüst, ist ein mobiles Baugerüst und eine zeitsparende Alternative zur Festinstallation, sowohl für Innenarbeiten als auch für Fassaden- und Dacharbeiten im Freien.
Mit einer zugelassenen Arbeitshöhe von 12 Metern im Innenbereich und 8 Metern im Außenbereich, sowie einer Belastbarkeit von bis zu 500 kg, bietet das Rollgerüst vielseitige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise für Maler, Maurer oder Fensterbauer.
Im Hallenbau werden Rollgerüste aufgrund ihrer leichten Beweglichkeit und schnellen Montage verwendet.
Zur Herstellung eines Rollgerüstes dienen vorwiegend Aluminiumlegierungen, die eine Gewichtsreduzierung auf 100 bis 200 Kilogramm, je nach Höhe des Aufbaus, ermöglichen.
Rollgerüste bestehen im Wesentlichen aus 4 Bestandteilen: den Rädern, dem Rahmen und den Streben, die zusammen das Gestell bilden und der Plattform.
Die Räder sind bremsbar, mit einem Durchmesser von bis zu 200 mm und gewährleisten somit einen sicheren Stand des Gerüstes.
Höhenverstellbare Radhalterungen ermöglichen die Anpassung des Gerüstes an Bodenunebenheiten oder auch an leichtes Gefälle.
Der Rahmen ist kompakt und ersetzt mit biegfesten Rohren die sonst üblichen Basisrahmen.
Das Kernstrück des Rollgerüstes ist die Arbeitsbühne, auch Plattform genannt.
Sie besteht aus rutschfestem Holz oder aus griffigem Kunststoff und variiert zwischen 1,80 m und 3 m in ihrer Länge, bei einer Breite von bis zu 1,5 Metern.
Der Durchstieg zur Arbeitsbühne erfolgt über eine verschließbare Klappe im Boden der Plattform, die mit einer Federung vor unkontrolliertem Zufallen gesichert ist.
Rollgerüste sind einfach in der Handhabe und können ohne spezielles Werkzeug auf- und wieder abgebaut werden.
Sie sind für den intensiven Gebrauch geeignet und haben dennoch eine lange Lebensdauer.
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