Der Bundesverband Gerüstbau
Zwei Organisationen unter einem Dach: Der Bundesverband Gerüstbau und die Bundesinnung für das Gerüstbauhandwerk machen sich gemeinsam für Betriebe in der Gerüstbaubranche stark.
Der Bundesverband Gerüstbau wurde 1948 gegründet und stellt seit 1974 die Vertretung der Gerüstbaubranche in Politik und Wirtschaft dar. Als das Gerüstbauhandwerk 1998 zum Vollhandwerk erklärt wurde, verlangte die Lage eine neue Organisation: die Bundesinnung Gerüstbau, die noch im selben Jahr gegründet wurde. Fortan kümmerten sich beide Organisationen um das Wohl der Gerüstbauunternehmen, denen sie bei Problemen und in betrieblichen Angelegenheiten zur Seite stehen.
Mitglied kann jedes Gerüstbauunternehmen, jeder Gerüstmaterialhersteller oder Dienstleister in der Gerüstbaubranche werden. Der Bundesverband Gerüstbau und die Bundesinnung setzen sich für optimale Rahmen- und geregelte Arbeitsbedingungen ein. Dabei kann sich jedes Unternehmen aussuchen, in welcher der Organisationen es Mitglied werden möchte: Der Beitragssatz und der Leistungsanspruch sind in beiden Verbänden identisch.
Die Leistungen der Fachorganisationen
Der Bundesverband Gerüstbau und die Innung pflegen einen engen Kontakt zu ihren Mitgliedern, was die Vermittlung von Informationen, welche für Unternehmen wichtig oder hilfreich sind, erleichtert. Der Informationsfluss beinhaltet zum Beispiel eine Mitgliederzeitschrift und Praxisleitfäden zu Recht, Betriebswirtschaft und Technik, Vordrucke und Formulare sowie Kostenvorausschau.
Die Organisation hilft bei rechtlichen, logistischen und Marketing-Belangen, stellt exklusive Berufskleidung zur Verfügung und bietet Sonderkonditionen beim Erwerb von Autos, Software, Treibstoff, Versicherungen und vielem mehr. Außerdem betreibt sie Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung des Gerüstbauhandwerks.
Auf regionalen und bundesweiten Mitgliederversammlungen, Arbeitskreisen und Seminaren können sich die Mitglieder des Bundesverbands Gerüstbau oder der Innung für das Gerüstbauhandwerk austauschen und vernetzen. Mit der Ausbildung junger Nachwuchsgerüstbauer und -bauerinnen sowie der Fort- und Weiterbildung von Gerüstbauern sorgt die Fachorganisation für einen hoch qualifizierten Fortbestand des Gerüstbauhandwerks.
Eine effiziente Organisation zahlt sich aus
Der Bundesverband Gerüstbau und die Bundesinnung sind zentral und relativ unbürokratisch organisiert, was zum einen Kosten spart und zum anderen einen direkten und persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern gewährleistet.
Die Mitglieder der Bundesinnung und des Bundesverbandes haben direkten Einfluss auf Entscheidungen und organisieren sich regional, zum Beispiel durch Mitgliederversammlungen. Der Vorstand und die Geschäftsführung vertritt die Innung nach außen. Einmal jährlich werden in der Hauptversammlung auf Bundesebene wichtige Entscheidungen getroffen sowie der Vorstand und die Bevollmächtigten gewählt. Dabei werden Entscheidungen demokratisch getroffen und die Mitglieder haben ein direktes Stimmrecht, sie können die Politik der Innung also direkt mitbestimmen.
Ohne Ausbildung keine Gerüstbauer
Der Bundesverband Gerüstbau und die Innung betreiben eine vorausschauende Aus-, Weiter- und Fortbildung. In überbetrieblichen Ausbildungszentren sowie in Berufsschulen können sich junge Leute zum Gerüstbauer oder zur Gerüstbauerin ausbilden lassen. Der Unterricht ist blockweise organisiert und über drei Jahre verteilt.
Die Innung hilft außerdem bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Interessierte können ihre Unterlagen direkt an die Innung schicken, welche sie dann an interessierte Gerüstbaubetriebe weiterleitet.
Auch Unternehmer und Führungskräfte kommen beim Bundesverband und der Bundesinnung nicht zu kurz und können sich bei diversen Seminaren fort- und weiterbilden, zum Beispiel zum geprüfter Gerüstbau-Kolonnenführer oder zum Gerüstbau-Meister oder zur Gerüstbau-Meisterin.
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